Von Kindern für Kinder

 

Heute vor 4 Wochen ging es rund in Wilthen! Alle drei hier ansässigen Schulen, die Pumphut-Grundschule, die Goethe-Oberschule und das Immanuel-Kant-Gymnasium hatten zum 1. Wilthener Kulturspektakel geladen, das seinem Namen alle Ehre machte.

Angefangen bei einem Trommelzug und Straßenmusik, über Schwarzlichttheater und künstlerische Performance bis hin zu den Darbietungen der Schülerband war für jeden Geschmack etwas dabei. Für das leibliche Wohl wurde genauso gut gesorgt wie für die kurzweilige Unterhaltung der Gäste. Diese geizten weder mit Beifall noch mit Spenden. Den krönenden Abschluss des Abends bildete ein fulminantes Feuerwerk.

Einen Tag nach dem Kulturspektakel wurde Nepal von einem furchtbaren Erdbeben erschüttert. Dies hat viele Menschen in den Tod gerissen, Tausende Häuser und Hütten zum Einsturz gebracht und den ohnehin schon armen Menschen jegliche Existenzgrundlage entzogen.

Das hat die Schüler der drei Schulen offensichtlich dermaßen bewegt, dass sie sich entschieden haben, den Erlös des Kulturspektakels meinem Nepal-Projekt zu spenden.

Am vergangenen Mittwoch wurde ich ins Rathaus geladen. Frau Kaline, Herr Rasch und Herr Leinert als Vertreter der Schulen sowie drei Schüler überreichten mir im Rahmen der Stadtratssitzung einen Scheck über 300 Euro. Geld, welches die Schüler sicher gut für eigene Projekte hätten einsetzen können.

Aber dieses Geld möchten sie den Kindern in Nepal zukommen lassen. Die Wilthener Schüler wissen, dass es nicht selbstverständlich ist, im relativen Wohlstand zu leben. Sie wollen den Kindern helfen, deren Leben nicht so sorgenfrei verläuft. Dieser Blick über den Tellerrand hat mich total berührt, ja, zu Tränen gerührt.

Ich habe mich darüber sehr gefreut und bedanke mich von ganzem Herzen bei den Schülern und den Vertretern der drei Schulen für diese beispielhafte Aktion!

Eine solide Schulbildung ist gerade in einem Land wie Nepal der Schlüssel zu einer besseren Zukunft. Unzählige Schulen, besonders in den abgelegenen Bergdörfern sind total zerstört, so dass es unmöglich ist, die Kinder dort zu unterrichten. Ich habe mich bereits mit meinem Freund Tashi beraten, wo wir diese großartige Spende sinnvoll und vor allem auch im Sinne der Kinder einsetzen können.

Dieses Geld soll den Grundstein bilden, um eine Schule in einem Bergdorf wieder aufzubauen und den Kindern dadurch wieder Hoffnung schenken.

 

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